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Online Marketing & Projekt Manager

Digitale Welt – das Internet ist die Basis!?

Mann auf Internetweltkugel

Das Internet ist schon lange mehr als ein Trend und nur dabei zu sein reicht erst recht nicht! Neulich habe ich gelesen, dass 84% aller Unternehmen in Deutschland eine eigene Website haben. Diese Information habe ich einem Artikel in der Bergischen Wirtschaft vom März entdeckt, in welchem digitale Trends, Customer Experience und Online Marketing im Bergischen Land thematisiert werden. Ich muss zugeben, dass ich aus irgendeinem Grund eine höhere Zahl erwartet habe. Ich hätte mit 95% oder mehr gewerblichen Webseiteninhabern gerechnet. Die restlichen 5% waren dann nach meiner Vorstellung kleine Restaurants oder Unternehmen in kleineren Ortschaften, wo das Prinzip der Empfehlung noch funktioniert.

Jeder braucht eine Webseite

Ursprünglich habe ich eine sehr kleine Zahl von nicht-Webseiteninhabern erwartet, weil ich auch in meinem näheren Umfeld immer wieder erlebe, dass niemand mehr ohne eine Website auskommt.

Zum Beispiel:
... mein bester Freund, der einen Handwerksbetrieb führt. Check.
... der Schreinerbetrieb, in dem mein Nachbar arbeitet. Die haben sogar eine sehr gute Website, doppel Check. ...
mein Hausarzt. Dieser hat darüber hinaus ein und dieselbe Website auf zwei Domains. Aus SEO-Sicht schlecht aber nun gut, CHECK.

Alle sind dabei, wenn es darum geht im Netz zu sein. Das ist doch schon mal gut.

Was wird von einer Webseite erwartet?

Als Internetagentur merken wir, dass auch die Erwartungen an die eigene Website gestiegen sind. Früher waren die Top 3 Bewegründe für eine eine Internetpräsenz noch folgende:

1. Platz – Massenzwang: Alle haben eine Webseite, also brauchen wir auch eine
2. Platz – Befehl von oben: Mein Chef will, dass wir eine Webseite erstellen
3. Platz – Zugzwang / Konkurrenzdenken: Unser Mitbewerber hat jetzt auch eine erstellt.

Heute haben sich die Erwartungen verändert. Websites tragen maßgeblich zum wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens bei. Viele Firmen haben das Potential erkannt und Ihre Anforderungen erhöht. Heute sind die Top 3 Beweggründe, die dafür sprechen eine eigene Webseite zu haben:

1. Platz – Gewinn: Durch die Website soll Absatz und Umsatz gesteigert werden
2. Platz – Zielgruppenmaximierung: Die Reichweite und der Kundenstamm sollen sich vergrößern
3. Platz – Recruiting: Das Unternehmen soll attraktiv für Bewerber werden und vorhanden Mitarbeiter sollen sich mit Stolz mit dem Unternehmen identifizieren können.

Auf den ersten Blick fällt hier auf, dass die Herausforderung sich wesentlich erhöht hat. Eine Website muss heute mehrere Zielgruppen ansprechen. Mitarbeiter und Bewerber gehören wie Kunden gleichermaßen dazu. Wenn wir von Kunden sprechen, müssen wir hier auch mehrdimensional denken. Nehmen wir an, ein B2B Produzent für technische Hilfsmittel oder Dienstleistungen möchte eine Website erstellen. Die Website muss in diesem Fall die Assistentin eines potentiellen Kunden, die manchmal eine Vorauswahl trifft, ansprechen. Neben ihr wird aber auch der Einkauf einen Blick auf die Referenzen werfen wollen. Ein Ingenieur wiederum wird sich für die weiterführenden technischen Informationen zu den Produkten interessieren. Wir haben also einen Kunden, aber drei Personen, die von Relevanz sind. Mit den oben genannten Zielen und den Zielgruppen vor Augen, muss man sich nur noch die richtigen Fragen stellen, die zu einer Lösung der Herausforderung führen. In dem Zusammenhang sind sicherlich die 5 wichtigsten Fragen:

- Wer sind meine Kunden? (achten Sie auf die Mehrzahl)
- Wie erreichen wir diese?
- Welche Erwartungen bringen die Kunden mit?
- Wie können wir die Erwartungen des Kunden am besten erfüllen?
- Wie können wir die Kunden im positiven Sinne überraschen?

Die Beantwortung der hier genannten Fragen führt uns schließlich zu dem Ergebnis, dass es nicht mehr ausreicht, dem User schöne Farb- und Bilderwelten zu präsentieren. Es geht darum, die richtigen Inhalte und Funktionen am richten Platz anzuzeigen. Im Umkehrschluss bedeutet dies auch, unnütze Informationen wegzulassen. Die Website muss den User mit wenigen Klicks auf eine intuitive Art und Weise zum Ziel führen. Es gilt das Prinzip „Don’t make me think“.

Zusammenfassend kann man kann sagen, dass das Internet sich weg von einem Trend entwickelt hat. Es ist bereits fest in unserer Lebenswelt verankert. Bloß dabei zu sein reicht auch nicht mehr aus, denn wer weiß, ob die Konkurrenz sich nicht schon die wichtigen Fragen stellt und auf die Bedürfnisse des Kunden reagiert. Als Wuppertaler Internetagentur können wir nur sagen, dass wir uns zu gern dieser Herausforderung stellen. Durch die gestiegenen Ansprüche ist die Aufgabe umso spannender. Mit Kunden zusammenzuarbeiten, die konkrete Anforderungen und Wünsche haben, macht besonders Spaß. Diese Kunden gehen mit Engagement an das Projekt heran. Sie haben sich mit der Materie befasst und wissen, dass die Aufgabe keine einfache, aber eine machbare ist. Die Ideen, die man auf diesem Weg gemeinsam entwickelt und die Potentiale, die man neu entdeckt,entfachen manchmal ein richtiges Feuer! In diesem Sinne kann ich allen, die noch keine Website haben oder ihre bestehende erneuern möchten, nur viel Spaß und Erfolg bei dieser spannenden Aufgabe wünschen.

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