Linda Plantenga
Junior Online Marketing Manager

Display Anzeigen zur Unterstützung des Weihnachtsgeschäfts nutzen


Schon vor Monaten hörte man die Freunde und Kollegen spaßhaft sagen „Ich muss ja noch Geschenke für Weihnachten besorgen“. Und nun ist es tatsächlich schon wieder soweit. Ich wüsste gerne, wie viele dieser Freunde wirklich schon die Liste der zu Beschenkenden in diesem Jahr abgearbeitet haben. Statistisch gesehen sind das nicht allzu viele.

Lange Recherche – späte Entscheidung

Fakt ist: Die finale Kaufentscheidung wird in den meisten Fällen erst Anfang bis Mitte Dezember getroffen; die ersten Recherchen hingegen haben schon lange vorher angefangen. Und eben diese Recherchen lassen sich doch am genauesten und einfachsten über das Internet abwickeln.

Dazu passen auch die von Google veröffentlichten Zahlen die besagen, dass 82% der Suchenden vor einem Kauf online über das Produkt recherchieren. 51% dieser Suchenden schließen den Kauf offline, 48% schließen ihren Kauf online ab:

Display-Anzeigen auf Entscheidungs-Plattformen nutzen

Gerade im Endspurt also Anfang bis Mitte Dezember können vor allem Display Anzeigen dabei helfen, die Conversion Rate noch einmal nach oben zu treiben. Denn mit ansprechenden Werbebannern platziert auf den unterschiedlichsten Websites können eben diese noch unentschlossenen Nutzer angesprochen und auf die eigenen Angebote aufmerksam gemacht werden.

Vor allem Vergleichs- und Bewertungsportale können hierfür sehr wirkungsvolle Plattformen darstellen. Allgemein lässt sich sagen, dass es zur Weihnachtszeit vier Situationen gibt in welchen Weihnachtsshopper auf die Suche im Netz gehen:

 

Eine große Hilfe kann es daher sein, die Websites die als Plattform für die eigene Bannerwerbung dienen sollen, unter diesen Aspekten zu betrachten und einer der vier Situationen zuzuordnen.

Formatvielfalt und häufige Anpassung

Die Banneranzeigen selber sollten in möglichst vielen Formaten zur Verfügung stehen um eine große Reichweite zu gewährleisten. Ansprechende Bilder und ein knackiger Call-to-Action sorgen für die gewünschte Aufmerksamkeit.

Um immer wieder Abwechslung in die Werbung zu bringen sollten die Inhalte von Zeit zu Zeit geändert werden. Besonders in der Vorweihnachtszeit können so immer wieder neue Angebote publiziert, und der Call-to-Action auf die aktuellen Bedürfnisse mit Aufrufen wie Jetzt das perfekte Weihnachtsgeschenk bestellen angepasst werden. Gerade beim Countdown zum Weihnachtsfest kann eine häufige Anpassung mit Berücksichtigung der verbleibenden Zeit (und eventueller Lieferfristen!) sehr effektiv sein: Kommt das Geschenk denn noch rechtzeitig an? Möglicherweise scheiden andere Optionen dadurch bereits aus.

Placements wählen und überprüfen

Die Anzeigenplacements können manuell vom Werbetreibenden ausgewählt werden oder aber über die verschiedenen Targeting Möglichkeiten die Google anbietet nach Themen, Interessen oder auch demografischen Aspekten spezifiziert werden. (Mehr zu den Targeting-Möglichkeiten von AdWords.)

Egal für welche der genannten Placement-Optionen man sich entscheidet, regelmäßige Kontrollen der Leistungswerte sind zu empfehlen – nicht nur insgesamt sondern auch pro Werbemittel und Placement. Websitekategorien und einzelne Placements die nicht die gewünschte Zielgruppe erreichen können so identifiziert und ausgeschlossen werden um die Qualität der Kampagnen nicht einzuschränken.

Was wird Weihnachten gekauft?

Übrigens: vor allem Unternehmen die folgende Produkte in ihrem Sortiment anbieten haben gute Chancen ihren Umsatz in der Vorweihnachtszeit noch einmal zu steigern denn das Suchvolumen für Geschenke aus den folgenden Kategorien liegt im Dezember deutlich über dem Durchschnitt des gesamten restlichen Jahres:

Remarketing: Praktische Erinnerung bei Zeitdruck

Wer noch einen Schritt weiter gehen möchte kann neben der Nutzung von Display auch Remarketing Kampagnen freischalten. So können Nutzer die bereits auf der Seite des Werbetreibenden waren mit personalisierten Bannern an Angebote erinnert werden. Der besondere Vorteil, ein grundlegendes Interesse an dem Produkt ist nachweislich vorhanden und wenn die Zeit immer mehr drängt wird eine solche Erinnerung umso hilfreicher für den potentiellen Kunden.

Quellen: Google-interne Daten, 2016. Christmas Shopper Survey, 2016. Think with Google: „Studie und Webinar: Weihnachtszeit = Vorbereitungszeit“, www.thinkwithgoogle.com/intl/de-de/ research-study/studie-und-webinar-weihnachtszeit-vorbereitungszeit/, 2016. Google-interne Daten, März 2016

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