Lydia Einenkel
Online Marketing Manager

Das Google-Universum 13/16: Google Hardware

Google Loon

Die Tüftler und Macher im Google Universum entwickeln mittlerweile nicht mehr nur Software. Sie stellen auch Geräte und Gadgets her, die dann wiederum mit ihren Programmen bestückt sind und das Universum so noch ein kleines Stück googlischer machen. Beispiele hierfür sind

  1. die Brille Google Glass
  2. das Google Auto
  3. Google Loon

Google Glass

Google Glass ist die wohl bekannteste Hardware von Google. Die Brille ist mit allerlei Software bestückt und dient so als Telefon, Kamera, Navigationsgerät, digitaler Zeitungsspeicher und vieles mehr. Im Prinzip ist Google Glass ein kleiner Computer in einer Brille. Eine smarte Brille eben. Ähnliche Ansätze gibt es mit einer smarten Uhr. Nun muss man hier aber vielmehr im Präteritum sprechen. Google Glass hat sich bereits in die Weiten des Universums verabschiedet und wurde von einem schwarzen Loch geschluckt. Das Projekt konnte sich nicht durchsetzen.

Google Auto

Ein anderer alltäglicher Gegenstand wird mit der Programmierung von Google zu etwas Besonderem: das Google Auto. Hierbei handelt es sich um ein autonomes Fahrzeug, welches ohne menschlichen Fahrer auskommt, ein driverless car. Das Design lässt allerdings stark zu wünschen übrig und das gesamte Projekt wirkt wenig ambitioniert, auch wenn es in den Medien oft gehypt wird. Das Google Auto sieht aus wie ein zusammengestauchtes Spielzeugauto. Deutsche Automobilhersteller sind in ihrer Entwicklung fortgeschrittener. Auf deutschen Straßen bewegen sich bereits selbstfahrende Autos von BMW und anderen Herstellern. Die meisten deutschen Universitäten arbeiten in studentischen Gruppen an autonomen Landfahrzeugen und können bedeutende Ergebnisse vorweisen. Google geht etwas weiter, da das Auto nicht einmal Lenkrad oder Pedale hat. Die (nahe) Zukunft wird entscheiden, wer das Rennen gewinnt.

Internet for Everybody: Google Loon

Mit Loon arbeitet Google an einem Heliumballon, der überall auf der Welt Internet bereitstellen soll. So kann man auch in den abgelegendsten Gegenden online gehen. Jeder, wirklich JEDER – und natürlich Jede - soll Zugang zum Internet haben und von den Möglichkeiten profitieren können. Die Ballons haben ungefähr einen Durchmesser von 15 Metern und bewegen sich in einer Höhe von 20 km über der Erdoberfläche. Die Fortbewegung der mit Sonnenenergie betriebenen Internetballons wird gesteuert, indem der Stratosphärenwind genutzt wird. So muss mittels Luftzu- und -abfuhr nur die Höhe geändert werden und der Ballon bewegt sich durch die verschiedenen Strömungen auch horizontal. Zusätzlich müssen noch Antennen am Boden, z.B. am eigenen Haus, angebracht werden. Doch Google wäre nicht Google wenn es sich hier um eine normale Antenne handeln würde. In Wirklichkeit sieht die Antenne auch aus wie ein kleiner Ballon, in etwa wie ein Luftballon zum Kindergeburtstag. Jeder Ballon soll ca. 100 Tage in der Luft bleiben, was wiederum 3 Erdumrundungen entspricht. Einem ähnlichen Zweck dient wahrscheinlich die Akqusie von Titan Aerospace. Google plant das remote Internet auch mittels Drohnen zu verbreiten. Nicht zu verwechseln ist dieser Ansatz mit dem Drohnenprojekt "Wing" von Google, wobei diese auch für Warenauslieferung gedacht sind.

Nächste Woche erzählt Euch Haiko, wie es denn mit dem Nachlass bei Google aussieht.

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