Linda Plantenga
Junior Online Marketing Manager

Was ich mal werden will? Irgendwas mit Medien.

Fabian Rees und Linda Plantenga in der WZ

So ungefähr lautete zu Schulzeiten meine Antwort auf die Frage bezüglich meiner Berufsvorstellungen. Vor allem für die Eltern viel zu ungenau, denn der Bereich Medien ist groß!

Nach längeren Recherchen stand dann fest: es soll eine Ausbildung sein. Und zwar zur „Kauffrau für Marketingkommunikation“, hört sich ja schon mal sehr schick an. Das Ganze am liebsten im Online Bereich, denn entgegen vieler kritischer Stimmen hat sich das Internet durchaus etabliert, und zwar als wichtigstes Medium unserer Zeit.

«Das Internet? Gibts diesen Blödsinn immer noch?»
Homer Simpson, Sicherheitsinspektor im Kernkraftwerk Springfield.

Als Wuppertalerin war mir das Unternehmen netzkern AG bereits bekannt. Als eine der 75 erfolgreichsten Internetagenturen Deutschlands mit mehr als 65 Mitarbeitern und einem wunderschönen Standort in einem ehemaligen Fabrikgebäude, ist netzkern ein sehr attraktiver Arbeitgeber. Ein paar kurze Telefonate, die Zusendung einer Bewerbung und dann kam auch schon die Einladung zum Vorstellungsgespräch.

Das ist jetzt 2 Jahre her. Seitdem habe ich meinen festen Platz im Online Marketing Team gefunden und stehe kurz vor dem Abschluss meiner Ausbildung. Während Mitschüler zum Teil den Anzug des Chefs aus der Reinigung holen und mit dem Hund des Teamleiters gassi gehen berate ich unsere Kunden, entwickle in Meetings gemeinsam mit den Kollegen neue Performance-Strategien und bereite mich auf den nächsten Kundentermin vor.

Hier fühlt man sich nun wirklich nicht wie der Stift, der „Professional Coffee Maker“ werden soll, sondern wie eine vollwertige Arbeitskraft. Dazu tragen sowohl die Chefs als auch Kollegen bei, die ihre Auszubildenden voll in die Arbeitsprozesse integrieren und dir eine Menge Vertrauen schenken. Da kommt es auch vor, dass du mal eben für ein paar Tage nach Berlin geschickt wirst, damit du dort an einem der etabliertesten Seminare Deutschlands teilnimmst, zum nächsten Akquisetermin fährst und selbstständig mit großen Kunden arbeitest. Natürlich stehen die Kollegen bei all dem jederzeit mit Rat zur Seite und unterstützen dich wenn es doch mal zu Situationen kommt, bei denen die Erfahrung fehlt.

Wie gesagt ist der Bereich Marketing sehr groß. Für welche Richtung ich mich entschieden habe? Ich habe mich dazu entschieden mein Wissen im Bereich der Suchmaschinenanzeigen, auch als Search Engine Advertising bekannt, zu vertiefen. Wenn ich Freunden und Familie von meiner alltäglichen Arbeit erzähle, werde ich von großen Augen gemustert. Wenn ich den fragenden Blicken erklären will, was dieses Mysterium namens SEA nun eigentlich sein soll, klingt das ungefähr so:

Wenn ich bei Google oder einer anderen Suchmaschine einen Suchbegriff eingebe, erscheinen wie von Zauberhand die passenden Ergebnisse. Das ist nicht einer unerklärlichen allwissenden Macht zu verdanken, sondern denen die sich dem Online Marketing verschrieben haben. Bei den Suchmaschinen- oder kurz SEA-Anzeigen handelt es sich kurzgefasst um bezahlte Anzeigen, die man über ein von Google betriebenes System namens AdWords verwaltet. Der Clou an der Sache nennt sich Keywords. Unsere Aufgabe ist es, die Suchbegriffe auszumachen die solche Leute eingeben, die sich für die Seite unseres Kunden interessieren und unsere Anzeigen bei der Eingabe eines solches Keywords so gut wie möglich für die Zielperson sichtbar zu platzieren.

Bevor es aber für uns an die Erstellung der Anzeigen, Keywords etc. geht, gilt es zunächst einmal, genau zu wissen was das Ziel des Kunden ist. Wollen wir einen stärkeren Absatz generieren oder soll die Marke mehr Bekanntheit erlangen? Wer ist die Zielgruppe? Was sind deren Hauptmerkmale? Wie und wann werden diese Menschen wohl nach dem zu bewerbenden Produkt oder Dienstleistung suchen? Und und und...

SEA am Beispiel netzkern

Durch all die vielen Aspekte ist jedes Projekt anders und man lernt immer etwas Neues dazu. Die Zertifizierung zum Google AdWords-Qualified Individual ist zum Beispiel schon mal in der Tasche. Und bei der tollen Unterstützung, die ich hier bei netzkern sowohl von meinem Team, als auch meinen Chefs erhalte, werde ich mein know-how auch in Zukunft weiter ausbauen können.

Ich bin also sehr froh, mit netzkern meinen Ausbildungsbetrieb gefunden zu haben und freue mich auf weitere Jahre der spannenden Zusammenarbeit. In diesem Sinne, danke netzkern ;)

 

Bildquelle: WZ

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