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Manager Online Marketing

Mobile 2014 – Wo geht die Reise hin?


Vielleicht erinnert sich noch jemand an unseren Blogpost aus Januar 2013 „Das Tablet Jahr 2013“?
Auch dieses Jahr haben wir wieder eine Auswertung erstellt, die den so oft erwähnten Trend „Mobile wird immer wichtiger“ mit Zahlen belegt. Dazu wurde eine Webseite untersucht, die sowohl für B2C, als auch B2B relevant ist und in 2013 ca. 4 Millionen Visits erzielt hat.

Anteil der Tablet und Smartphone Visits am Gesamttraffic auf Wochenbasis:


Der Trend hin zu einer mobilen Nutzung zeichnet sich eindeutig ab. Tablet und Smartphone Zugriffe nehmen nach wie vor deutlich zu. Natürlich gibt es stets saisonal- und produktbedingte Schwankungen, dennoch machte der mobile Traffic (Smartphone und Tablet) bei dieser Seite 2013 knapp 10% des Gesamttraffics aus. In 2012 waren es dagegen lediglich 3,6%, was einen Anstieg um über 275% beutet.

Natürlich gibt es Seiten, bei denen die Entwicklung noch deutlicher ist. So greifen zum Beispiel aktuell bereits ca. 68% der täglich aktiven Facebook Nutzer (DAUs - Daily Active Users) mit mobilen Devices auf Facebook zu (Siehe dazu Facebook Investor Relations).

 
Wir gehen für 2014 davon aus, dass diese Entwicklung so weiter geht und der Anteil der mobilen Geräte erneut deutlich ansteigen wird. In die Jahre gekommene Hochleistungs-Laptops, die heute ausgemustert werden, ersetzen die Nutzer mittlerweile immer häufiger durch einen günstigen, funktionalen „Office“-Laptop und ein schönes Tablet. So wird der Laptop für die Büroarbeit, das Online-Banking, sowie für die Verwaltung von Musik, Bildern und Geräten verwendet. Aber immer häufiger gleichzeitig bequem von der Couch mit dem Tablet gesurft und geshoppt. So werden auch im Bereich E-Commerce nennenswerte Umsätze über mobile Devices generiert.

  
Für den Bereich Online Marketing und die Web Analyse rückt so ein schwieriger Usertyp immer mehr in den Focus – der Multi-Device-User. Ein Nutzer also, der auf vielen Geräten unterwegs ist. Bisher werden diese Nutzer noch als verschiedene User erkannt und entsprechend behandelt. Diese Schwäche gilt es zu bekämpfen, denn es ist mittlerweile keine Seltenheit mehr, dass ein Nutzer auf Smartphone, Tablet, Privat- und Firmenrechner im Internet unterwegs ist. Mechanismen, die eigentlich verhindern sollen, dass derselbe Nutzer zum Beispiel immer wieder mit der gleichen Werbung konfrontiert wird, greifen für diese User nicht. Es bleibt abzuwarten, wann und in welcher Form es hierfür eine Lösung geben wird.

Für den Bereich Webdesign ist Responsive Design – also ein Layout, dass sich insbesondere der Bildschirmgröße des gerade genutzten Endgerätes automatische anpasst – spätestens jetzt zum Standard geworden. Natürlich ist der Entwicklungsaufwand für eine bis ins Detail responsive entwickelte Seite deutlich höher, der Mehraufwand zahlt sich aber bereits heute aus und ist für die erfolgreiche Zukunft der neu geschaffenen Seiten unverzichtbar.

Ich persönlich bin gespannt auf das Jahr 2014!

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