Bild von Christian Schmidt
Manager Online Marketing

netzkern zu Gast am CFG Wuppertal


Heute Morgen war es so weit. Ich durfte eine Doppelstunde im Leistungskurs Sozialwissenschaften von Herrn Oliver Bünger am Carl-Fuhlrott-Gymnasium Wuppertal referieren. Ziel dieser Unternehmung war es zum einen, den Schülerinnen und Schülern etwas über die Welt des Online Marketings zu erzählen und zum anderen zu zeigen, wie sich der tatsächliche Arbeitsalltag in einer Agentur praktisch darstellt.

Meine Eindrücke sind durchweg positiv. Es wurden interessante und spezifische Fragen zu den Themen Google, Display Werbung, Re-Targeting und Social Media gestellt und auch ich konnte noch etwas lernen. In einer gemeinsamen Analyse wurde herausgestellt, dass das Suchvolumen nach dem Thema „Party“ offenbar leicht von der konjunkturellen Lage in Deutschland beeinflusst wird.

Darüber hinaus, teilte mir bei dem Thema Suchmaschinenmarketing eine Schülerin mit, dass sie Google bewusst nicht nutzt, stattdessen http://www.ecosia.org/ verwendet, da hier 80% der Einnahmen für den Regenwaldschutz gespendet werden. Ich persönlich finde eine derart nachhaltige Denkweise äußerst lobenswert!
Als Unternehmen kommt man jedoch auf Grund der Marktmacht von Google nicht drumherum, sich eben in Googles Suchergebnissen zu platzieren. Vielleicht sollte sich Google hier eine Scheibe von abschneiden und die Suche ökologischer, nachhaltiger und / oder gemeinnütziger gestalten. Denkbar wäre zum Beispiel, dass Werbende sich entscheiden könnten, ob bei jedem zehnten, fünfzigsten oder hundertsten Klick ein Cent gespendet wird. Bei dem Klickvolumen, welches Google täglich erreicht, käme hier voraussichtlich relativ schnell ein ordentlicher Betrag zusammen.

Generell konnten wir uns aber gemeinsam darauf einigen, dass wir genug nervende und deplatzierte Werbung gesehen haben. Es gibt schließlich so viele Möglichkeiten, Werbung im Internet sinnvoll zu platzieren und schön zu gestalten.

Mir persönlich hat es sehr viel Spaß gemacht und ich bedanke mich beim CFG Wuppertal, bei Herrn Bünger und nicht zuletzt bei den Schülern für das Interesse und freue mich auf weitere Projekte dieser Art.

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