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Manager Online Marketing

SEA Update


In den letzten Tagen bewegt sich erstaunlich viel im Bereich Search Engine Advertising (SEA). So stellt Facebook nicht nur eine eigene Suchmaschine Graph Search, sondern auch ein eigenes Conversion Tracking vor. Damit ist es nun auch für Facebook Ads möglich, generierte Abschlüsse, Aktionen, Sales oder Conversions zu messen. Facebook beschränkt sich dabei nicht nur auf einen einfachen Zählpixel, vielmehr können sowohl Warenkorbwert, als auch eine dynamische ID übergeben werden. Das klingt nach einer runden Sache, wenn man bedenkt, dass es bisher bei Facebook keine Möglichkeit der Messung gab. Lediglich der eingedeutschte Name des Conversion Trackings wirkt ein bisschen unbeholfen: Besuchsaktionsauswertung.

Aber auch bei Google gibt es Veränderungen. Für AdWords wurden die neuen erweiterten Kampagnen (Enhanced Campaigns) vorgestellt. Google reagiert damit auf die wachsende Anzahl an Suchanfragen von mobilen Endgeräten. In erster Linie geht es dabei um Vereinfachung. So muss ein AdWords Werbender künftig nicht mehr verschiedene Kampagnen für die verschiedenen Devices (Laptop, Smartphone, Tablet) anlegen. Mit der neuen, vorerst optionalen Erweiterung kann der Werbende auf Kampagnenebene für mobile Geräte Multiplikatoren definieren und auf seine Standardgebote anwenden. So können für unterschiedliche Devices unterschiedliche Gebotsstrategien verwendet werden. Doch das ist noch nicht alles. Auch Gebotsanpassungen für verschiedene Ziel-Regionen sind möglich. Außerdem lassen sich Anzeigenerweiterungen künftig zeitlich planen. So kann man z.B. sicherstellen, dass eine mobile Click-to-Call Anzeige nur während der Öffnungszeiten des Call Centers erscheint.

Grundsätzlich hört sich das sehr gut an, doch es gibt auch Nachteile. Die Anpassungen sind, wie bereits erwähnt, ausschließlich auf Kampagnenebene anwendbar. Das heißt, dass es weder auf Anzeigengruppen- noch auf Keywordebene möglich ist, individuelle Anpassungen hinsichtlich der Gebotsstrategie vorzunehmen. Auch eine Auslieferung von Kampagnen auf ausschließlich mobilen Endgeräten ist nicht mehr möglich. Darüber hinaus hat Google angekündigt, dass in Zukunft alle Kampagnen auf den derzeit optionalen erweiterten Kampagnentyp umgestellt werden.


Quelle: Google

Dies trifft nicht überall auf Zuspruch und es gibt bereits eine Petition für mehr Rechte der Werbenden.

Suchmaschinenmarketing bleibt spannend.

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