HaikoFalk
Software Engineer

Socialmedia Paradies, inklusive Schlange.

google+ Mobile Menu

Anfang Dezember sind es wohl 500 Millionen gewesen, davon waren 135 Millionen aktiv. Es gibt keine Werbung in einem schlichten, einfachen und intuitiven Design und privates bleibt privat, selbst wenn man es mit Freunden teilt. Viele weitere Features kommen noch dazu, eines das ich selber auch gerne mit Freunden nutze sind Hangouts, ein Video-Chat mit maximal 9 Personen gleichzeitig. Hangout On-Air bietet sogar die Möglichkeiten, dass noch mehr Leute zusehen können und das Ganze als Video auf YouTube steht.

Jeder weiß es jetzt wohl, es geht um Google+, kurz g+.

Seit längerem gibt es auch schon Events. Events sind wie Termine mit einem zusätzlichen Bonus. Man kann sich über das Event austauschen und alle Fotos, die man macht, während man in dem Event eingecheckt ist, werden direkt im Event geteilt und sind für alle Eventteilnehmer einsehbar. Gerade auf Konzerten hatte ich mit meinen Freunden so schon viel Spaß.

Event bei Google+


Das Neuste Feature sind Communities. Bisher teilte man alles mit seinen Kreisen oder öffentlich. Die Nutzer wissen aber nicht, welchen deiner Kreise sie angehören. So kann es sein, dass sich jemand für SEO interessiert aber nicht in meinem SEO-Kreis ist. Wenn ich nun mit meinem SEO-Kreis etwas teile und ein weiteres Teilen verbiete, so wird derjenige nie davon erfahren. Communities funktionieren eher wie ein Forum. Jeder der in einer der Communities ist, die in der Regel spezielle Themenbereiche abdecken (z.B. SEO), kann den Beitrag sehen. Dazu kommen noch Kategorien die man den Beiträgen zuweist und nach denen dann auch gefiltert werden kann. Alles wird in einem Stream dargestellt, den man bereits so von seinen Kreisen kennt. Es gilt abzuwarten, welche der vielen Verbesserungsvorschläge Google umsetzen wird. Bisher entwickelt sich das Erlebnis g+ positiv weiter...

Natürlich gibt es auch Dinge, die man bemängeln kann. Alle Google-Dienste werden mit der Zeit verknüpft. Die Aufregung der Datenschützer ist groß, was vielleicht nicht so wäre wenn Google alle seine Dienste direkt mit der Einführung verknüpft hätte. Dennoch sammelt Google sehr viele Information über seine Nutzer, um diesen so die richtige und für sie interessante Werbung zu zeigen und nicht zuletzt auch die interessantesten Suchergebnisse. Wer damit ein Problem hat kann nur dafür sorgen, dass er neue Browsersessions öffnet und sich auf jeden Fall immer ordentlich ausloggt. Vielleicht bessert Google noch nach und man kann widersprechen, dass all seine Konten aller Dienste zusammengeführt werden - mit dem entsprechenden Innovationsverlust. Gegen das Datensammeln oder zumindest gegen die angepasste Werbung bietet Google selbst Maßnahmen in seinen Datenschutzerklärung & Nutzungsbedingungen. Das Opt-Out Cookie, das dabei gesetzt wird, darf natürlich nicht gelöscht werden. Wer also zum Schutz seiner Privatsphäre beim Schließen des Browsers seine Cookies löscht verliert seinen Schutz vor angepasster Werbung. 

Sicher ist auch das Interesse der Unternehmen an g+ wachsend, wie die Nutzerzahlen und Features, denn man will gefunden werden. Empfehlen Personen aus meinen Kreisen ein Suchergebnis, so sehe ich das in meinen Suchergebnissen. Wenn sich Personen jetzt noch meine Unternehmensseite teilen und darüber vielleicht sogar geredet wird, sammelt man wieder einige kleine Pluspünktchen und erobert mit dem eigenen Keyword vielleicht doch noch den ersten Platz. Onlinemarketing wird jedenfalls nicht langweilig!

Viele Grüße
Haiko

Quellen:

Philipp Steuer 
http://www.googlewatchblog.de/
Verbraucher sicher online

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