Web-Entwickler

Web-Design Trends für das laufende Jahr 2014


Web-Fonts
Geben wir es zu: Wir haben uns alle satt gesehen an Arial, Verdana und Helvetica. Doch nie war es so einfach, beispielsweise die eigene Corporate Font im Web zu verwenden. Immer mehr Font-Provider erlauben das Einbinden von wunderschönen, web-optimierten Schriften – teilweise sogar kostenlos. Ein Trend der gerne beibehalten werden kann.

Flaches Design
Farbverläufe, Schlagschatten, quietschbunte und komplexe Grafiken – ein Ding der Vergangenheit. Apple hat es wieder einmal vorgemacht mit iOS 7. Moderne Webseiten sind flach, Icons sind einfarbig und reduziert. Großartige Icon-Fonts wie Entypo wurden entwickelt, die sich als Web-Font einbinden lassen. Ganz ohne Grafiken, skalierbar und in jeder gewünschten Farbe.

Großzügige Heros statt kleiner Slider
Vollformatige Hero-Elemente sind in. Wieso den Bildbereich auf nur 980 oder 1000 Pixel Breite beschränken, wenn Benutzer Full-HD Screens oder Retina Displays verwenden? Moderne Slider sind gerne bildschirmfüllend und wirken auf den Betrachter sehr beeindruckend. Designer sollten nur eines berücksichtigen: Soll der Kunde den Slider pflegen, so ist zu sichern, dass die entsprechenden Bilder in ausreichender Qualität eingefügt werden.

Responsive, Responsive, Responsive
Was für viele immer noch klingt wie ein Buzzword ist weit mehr als das. Responsive Webseiten sind in aller Munde, aber hier wird kein kurzlebiger Trend beschrieben, sondern die Herangehensweise von Designer und Entwickler eine Website für alle Endgeräte, unabhängig von Auflösung und Bildschirmabmessung zu entwickeln. Eine responsive Website passt sich dem Betrachter an.

Raster-basierte Layouts
Das Aufteilen einer Website in Raster hilft nicht nur dem Entwickler bei der Umsetzung in HTML5-konformes Markup – sie helfen vor allem dem Benutzer, sich auf einer Website zurecht zu finden, klar strukturierte Inhalte, wiederkehrende Elemente ziehen sich wie ein roter Faden durch die Website und sorgen für eine lange Verweildauer auf der Website.

Off-Canvas
Im Grunde nur eine reponsive Technik, die bestimmte Elemente wie Navigation aus dem Fokus des Benutzers nimmt, solange er diese nicht benötigt. Gutes Beispiel hierfür sind Navigationen und Sidebars, die dem User erst wieder zugänglich werden, wenn er eine kleine Lasche z.B. anklickt.

One Pager
Kein neuer Trend, aber OnePager sind immer häufiger, vor allem auf Portfolio-Sites oder Landingpages zu finden. Ein schönes Beispiel für einen OnePager: http://www.athenos.com

Parallaxes Scrollen
Auch kein Novum auf dem Markt, aber Parallaxes Scrollen erlaubt nicht nur eine interessante Darstellung ganzer Seiten, auch Hero-Elemente werden immer häufiger parallax dargestellt. Dies schafft räumliche Tiefe und hebt sich positiv von eindimensionalen Slidern ab.

Fazit
Ob ein Trend überlebt oder nicht, hängt letztendlich davon ab, wie der User ihn aufnimmt. Web-Entwickler und Designer sind limitiert vom Willen der Benutzer, aktuelle Browser-Versionen zu verwenden, die neue Standards unterstützen und von dem Mut der Entwickler, veraltete Browser auszusperren.

Wenn Sie Unterstützung bei der Umsetzung aktueller Designtrends benötigen, würde ich mich freuen, Ihr Ansprechpartner zu sein.

Frederik Kohleick
E-Mail: frederik.kohleick@netzkern.de
Tel.: 0202 – 51 99 0

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